Start26.01.2009 - Pressemitteilung - Hannover muss Schwimm-Bundesstützpunkt bleiben!

26.01.2009 - Pressemitteilung - Hannover muss Schwimm-Bundesstützpunkt bleiben!

Die Sozialdemokraten in der Regionsversammlung unterstützen vehement den Einsatz des Landessportbundes Niedersachsen (LSB) und des Landesschwimmverbandes Niedersachsen (LSN) um den Erhalt des Status Bundesstützbund Schwimmen für den Standort Hannover.

Das kann uns nicht kalt lassen, was da passiert“, kommentiert die Sprecherin der Arbeitsgruppe Schule/Sport, Ulrike Thiele, die Absicht des Deutschen Schwimm-Verband (DSV), statt Hannover nunmehr den Standort Hamburg zu benennen. „Hier werden Strukturen zerschlagen, die nicht zu kitten sein werden!“

„Wir können in keiner Weise nachvollziehen, warum der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) Hannover so sträflich vernachlässigen will“, bekräftigt der Fraktionsvorsitzende, Bodo Messerschmidt, die Position der SPD-Regionsfraktion.

Für den Norden der Bundesrepublik habe bisher Hannover diesen Status innegehabt. Neben seiner zentralen Lage mit dem Olympiastützpunkt verfüge Hannover auch über eine Infrastruktur, die in Hamburg erst aufgebaut werden müsse. Und darüber hinaus seien die sportlichen Erfolge des Stützpunktes Hannover unbestritten, im offiziellen bundesweiten Ranking liege er an Platz 2.

Der SPD-Regionsfraktion sei vor diesem Hintergrund die Entscheidung des Deutschen Schwimm-Verbands nicht vermittelbar; nachvollziehbare Kriterien für den Beschluss hätten bis heute nicht benannt werden können. Im Gegenteil: Der Standort Hannover verfüge in hoher Qualität über alle vom DSV im Bewerbungs- und Auswahlverfahren als maßgeblich bezeichneten Merkmale wie Infrastruktur und Ausstattung, Anbindung an Olympiastützpunkt, Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten sowie Zusammenarbeit mit Sportbünden und Kommunen.

Die SPD-Regionsfraktion strebe in dieser Angelegenheit eine breite politische Unterstützung von Landessportbund und Landesschwimmverband an.

„Hier geht es nun wirklich nicht um Parteipolitik, sondern um ein gemeinsames Anliegen - so hoffen wir - aller in der Region Hannover“. Aus diesem Grunde werben wir für die Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung in der Regionsversammlung“.

 

 
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