28.11.2008 - Pressemitteilung - De Haen-Platz: CDU will Bürgerinnen und Bürger offenbar im Dunklen tappen lassen
„Mit seiner Kritik am Vorgehen von Regions- und Stadtverwaltung im Altlastenfall De Haen offenbart CDU-Regionsfraktionschef Eberhard Wicke ein mehr als eigentümliches Verständnis von Transparenz und Offenheit. Wicke greift die offensive Öffentlichkeitsinformationen der Verwaltung an und unterstellt, diese habe zu Sorgen und Ängsten bei den betroffenen Menschen geführt. Richtig ist das genaue Gegenteil“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Regionsfraktion, Wolfgang Schiemann.
„Die Menschen wollen nicht im Dunklen tappen, sondern möglichst klare und belastbare Informationen.“
Die vielfältigen Bemühungen über die Medien, aber auch über Bürgerversammlungen und einen Runden Tisch, ein hohes Maß an Transparenz und Aufklärung zu schaffen, würden von den Betroffenen sehr geschätzt.
„Das kann jeder, der mit den Menschen vor Ort spricht, bestätigen“, so Schiemann.
Bemerkenswert sei darüber hinaus, dass die CDU die Eröffnung eines Verwaltungsverfahrens gegen die Fa. Honeywell durch die Regionsverwaltung offenbar ablehne. Die Alternative zu diesem Vorgehen, mit dem die Fa. Honeywell als Gesamtrechtsnachfolgerin des Verursachers für die Altlasten am De Haen-Platz haftbar gemacht werden soll, wäre, die heutigen Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer auf den wahrscheinlichen Sanierungskosten alleine sitzen zu lassen.
„Die Haftung von Honeywell klären zu lassen, ist deshalb absolut richtig und liegt im Interesse der Eigentümer, die schließlich nichts für die Belastung ihrer Grundstücke können“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Bodo Messerschmidt.