14.11.2007 | Krankenhaus Neustadt a. Rbge.: Messerschmidt weist Vorwürfe zurück und fordert von der Geschäftsführung eine Klarstellung
Pressemitteilung 14. November 2007
Krankenhaus Neustadt a. Rbge.: Messerschmidt weist Vorwürfe zurück und fordert von der Geschäftsführung eine Klarstellung
Oberflächliche und damit verantwortungslose Recherche wirft der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Region Hannover Bodo Messerschmidt den Neustädter Lokaljournalisten vor.
Zunächst müsse darauf hingewiesen werden, dass der von der Regionsversammlung gefasste Beschluss zur Unternehmensgründung des Klinikum Region Hannover GmbH von dem Ziel getragen worden sei, das Unternehmen nicht privatisieren zu wollen. Dementsprechend seien umfangreiche Restrukturierungshilfen in Form von Verlustausgleichen beschlossen worden, die zum Teil schon in das Unternehmen geflossen sind, ansonsten noch bis zum Jahr 2009 fließen werden, stellt Messerschmidt nachdrücklich fest. Das Gesamtvolumen betrage derzeit rund 90 Mio. € - ein bundesweit einmaliger Betrag für ein Krankenhausunternehmen.
Gleichzeitig habe die Region als Träger des Klinikums begonnen, in den Vermögenshaushalt echte Investitionskostenzuschüsse einzustellen, zuerst in 2007 mit 4 Mio. €. Für 2008 seien 5 Mio. € geplant.
Addiere man sowohl die geleisteten als auch die geplanten und angedachten Aufwendungen des Trägers im Zeitraum von 2002 bis 2012 in Verwaltungs- und Vermögenshaushalt, so ergebe sich ein Gesamtmitteleinsatz von fast 120 Mio. €.