Arbeitsgruppe Kinder und Jugend
Das zentrale Anliegen unserer Jugendpolitik ist es, den Kindern und Jugendlichen Zukunftschancen zu eröffnen, Chancengleichheit zu schaffen und dort konkrete Hilfe zu bieten, wo Hilfe erforderlich ist. Durch die Förderung der Kooperation der unterschiedlichen Akteure wollen wir eine umfassende Förderung für alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft ermöglichen und damit die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen. Das beginnt bereits im Kindesalter. Zudem wollen wir die präventive Arbeit vor Ort stärken und den Freiraum für junge Menschen erhalten und ausweiten.
Folgende Maßnahmen haben wir im Einzelnen vor:
- Ausbau der frühkindlichen Bildung in den Kitas in Zusammenarbeit mit den Regionskommunen und dabei vor allem die Erfüllung des Ganztagsanspruch erfüllen helfen.
- Weiterführung und Ausbau der Sprachförderung im Kita-Bereich .
- Schaffung regionsweiter Transparenz von Kita-Gebühren und der Qualität der Betreuung zur Schaffung von Vergleichbarkeit für Eltern.
- Ausbau der Fachberatung für Kitas mit dem Schwerpunkt Inklusion.
- Präventive Arbeit beginnt vor Ort. Daher unterstützen wir die Entwicklung zu eigenen Jugendämtern in den Städten und Gemeinden.
- Ausbau der eigenverantwortlichen Jugendarbeit zum Erhalt und zur Schaffung von Freiräume für Jugendliche.
- Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit mit dem Ziel, sie in der Region Hannover langfristig vollständig abzuschaffen.
- Förderung benachteiligter Jugendlicher und Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
- Keine Kürzung der Angebote der Jugendhilfe.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Kinder und Jugend:
Alker, Rudolf
Busch, Cornelia
Glade, Sascha
Grunwald-Galler, Daniela (stv. Sprecherin)
Härdrich, Dr. Dirk (Sprecher)
Krause, Paul
Langrehr, Henning
Straßburger, Frank

Aus der Bilanz 2011
Kinder in den Mittelpunkt:
Vor Ort fördern, qualifizieren, Prävention ausbauen
Das haben wir erreicht:
- Auf- und Ausbau Familien unterstützender Präventionsprojekte, z.B. im Bereich Kinderschutz oder im Bereich Alkoholmissbrauch
- Ausbau niedrigschwelliger Hilfeformen durch Familienhebammen
- Erfolgreicher Einstieg in die Sprachförderung im Elementarbereich
- Verzahnung der Jugendhilfe mit Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit
- Gerechtere Kostenverteilung zugunsten der Städte mit eigenen Jugendämtern
- Vernetzung und Kooperation von Jugendpflege, Schulen und Kindertagesstätten
- Unterstützung gesellschaftlicher Teilhabe und Würdigung ehrenamtlicher Arbeit
- Förderung des Regionsjugendrings
- Gründung des Ferienhilfsfonds
- Energetische Sanierung des Jugendgästehauses Gailhof


