StartArbeitsgruppe Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europa

Arbeitsgruppe Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europa

Themenschwerpunkte für den Bereich Regionalplanung:
Die Kernaufgabe der Regionalplanung ist die Aufstellung und Änderungen des Regionalen Raumordnungsprogramms für die Region Hannover. Daneben werden landesplanerische Stellungnahmen und Raumordnungsverfahren durchgeführt. In der Funktion als Aufsichtsbehörde prüft und genehmigt die Region die Flächennutzungspläne der 21 regionsangehörigen Städte und Gemeinden.



Zu den Herausforderungen unserer Zeit in der Raumordnung gehören dabei

  • die Wende zu regenerativen Energien, die weitere Vorranggebiete für Windkraftanlagen erforderlich macht,
  • die verstärkten Klimaschutzaktivitäten, die uns neue Wohngebiete nur an Haltepunkten des Schienenverkehrs,
  • die vermehrte Bestellung über das Internet und als Folge daraus die Einrichtung von Logistikzentren,
  • der demografische Wandel, der auch innerhalb der Region sehr unterschiedlich verläuft, und gerade in den kleinsten eine Zuordnung zu nahe gelegenen Versorgungszentren erforderlich macht,
  • die Konzentration bei den Einrichtungen der täglichen Versorgung, die Folgen für den ländlichen Raum, der Erhalt der Nahverkehrserschließung.

Neben den herausragenden Naherholungsschwerpunkten Zoo Hannover, Herrenhäuser Gärten, Steinhuder Meer, Deister und Wisentgehege gibt es eine Vielfalt von Naherholungsräumen, die insbesondere von der einheimischen Bevölkerung gut angenommen werden. Unter der Dachmarke Gartenregion wollen wir auf die besonderen Qualitäten der Region Hannover aufmerksam machen.

Gemeinsam mit der Metropolregion wollen wir Radwegeverbindungen schaffen, die auch ein Tourismusangebot sein können.

Die politischen Entscheidungen auf europäischer Ebene werden wir begleiten, indem wir das Modell der Region Hannover und ihre Lösungen in Europa bekannt machen. Wir achten auf die Einwerbung europäischer Fördermittel.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europa:
Beilschmidt, Katja
Brauer, Klaus
Buchholz, Jürgen
Busch, Cornelia
Härdrich, Dr. Dirk (stv. Sprecher)
Harter, Henning
Herzig, Detlev (Sprecher)
Liebelt, Kerstin
Nebot Pomar, Ernesto
Strauch, Andreas
Toboldt, Wolfgang
Wegener, Holger

Aus der Bilanz 2011

Regionalplanung sichert Lebensqualität
Die größte Herausforderung der nächsten Jahre stellt der Umgang mit dem demografischen Wandel dar. Diese Veränderungen müssen aufgegriffen und mit neuen Ansätzen und Entwicklungsstrategien in der Siedlungspolitik, der Raumordnung und bei den Infrastruktureinrichtungen umgesetzt werden.

Das haben wir erreicht:

  • Anpassung und Weiterentwicklung des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) 2005 an die aktuelle Entwicklung in den Städten und Gemeinden
  • Ausrichtung der Siedlungsentwicklung auf die S-Bahn und Stadt-Bahn-Haltestellen (laufender Prozess)
  • Begrenzung der Siedlungsflächenzunahme entsprechend des RROP
  • Nur Eigenentwicklung in kleineren Ortschaften betreiben.
  • Anordnung regionaler Gewerbegebiete, wo sie für Investoren interessant sind und gleichzeitig wertvolle Landschaftsräume am wenigsten beeinträchtigen (laufender Prozess)
  • Förderung der Vermarktung von regionaler Erzeugung
  • Erhalt und Stärkung auch von dezentralen Infrastruktureinrichtungen z.B. Einzelhandel und Dienstleistungen
  • Weiterentwicklung der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg
  • Übernahme des Städtenetzes in die Metropolregion
  • Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Landkreisen des die Region um- gebenden Rings, die sich aus dem EXPO-Städtenetz entwickelt hat (erweiterter Wirtschaftsraum)
  • Auf europäischer Ebene wird die Region Hannover beachtet, ihre Erfahrungen werden z.B. bei „Grünbüchern“, Wissenssammlungen in der der Vorstufe zum Gesetzgebungsverfahren der EU einbezogen
  • Einwerben von EFRE-Mitteln in die Region Hannover

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