Arbeitsgruppe Verkehr
Die Schwerpunktthemen der Arbeitsgruppe Verkehr:
- Erhalt und Ausbau eines leistungsfähigen, kundenfreundlichen und preisgünstigen Öffentlichen Personennahverkehrs
- Herstellung der Barrierefreiheit - Ausrüstung der Haltestellen mit Aufzügen und Hochbahnsteigen
- Ausbau des regionalen Radwegenetzes
- Unterhaltung und Ausbau der Kreisstraßen
- Verkehrsentwicklungsplanung
- Gewerblicher Kraftverkehr
- Förderung von Güterverkehr und Logistikzentren
- Verkehrsunternehmen wie üstra und RegioBus
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Verkehr:
Gardlo, Silke
Herzig, Detlev (stv. Sprecher)
Knoke, Horst
König, Ingrid
Krause, Paul
Mönkeberg, Karlheinz (Sprecher)
Nebot Pomar, Ernesto
Rudszuck, Petra
Straßburger, Frank
Thiele, Ulrike
Toboldt, Wolfgang
Wegener, Holger

Aus der Bilanz 2011
Mobilität für alle erhalten und ausbauen
Bekenntnis zu den öffentlichen Verkehrsunternehmen als Beitrag zur Daseinsvorsorge
Menschen mit Behinderungen muss die Teilnahme am öffentlichen und
gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden
Das haben wir erreicht:
- Weiterer Ausbau von Hochbahnsteigen und Aufzügen für Stadtbahnstationen, um einen barrierefreien Ein- und Ausstieg zu ermöglichen.
- Sicherung eines angemessenen und verlässlichen Einsatzes behindertengerechter Fahrzeuge - Einsetzen von Niederflurbusse
- Stadtbahnverlängerung nach Misburg
- S-Bahnverbindung über Lehrte-Sehnde nach Hildesheim
- Ausbau des Notrufanlagensystems
- Erweiterung der Kooperationstarife / Regionaltarife
- Einführung eines kostengünstigen Sozialtickets für den ÖPNV für Einkommensschwache, insbesondere Familien mit Kindern
- Schaffen von Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Weiterführung des Fahrradgaragenprogramms an Bahnhöfen
- Verbesserung der Möglichkeiten zur Mitnahme von Rädern in Bussen der RegioBus
- Weiterführen eines durchgängigen Netzes von Radwegen durch die ganze Region sowie Sanierung von Kreisstraßen
- Aufstellung des Nahverkehrsplanes 2008
- Reorganisation des Straßenunterhaltungsdienstes (Straßenmeistereien)
- Ausschreibung S-Bahn Hannover
- Partnerverträge Region Hannover mit der üstra und RegioBus
Das haben wir uns noch vorgenommen:
- barrierefreier Ausbau von allen Stadtbahnstationen / -haltestellen
- Fortführung des Ausbauprogramms barrierefreier Bushaltestellen in der Region Hannover
- Planung und Umsetzung der vollständigen Ausweitung des GVH-Tarifgebietes in die der Region umgebenen Landkreise (2.Ring)
- Einführung eines Gemeinschaftstarifes für die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg
- Ausbau von weiteren Ortsumgehungen
- Aktualisierung / Fortschreibung des Radwegebedarfsplans
- Fortführung der Sanierung und Ausbau der Kreisstraßen und Radwege incl. Beschilderung
- barrierefreier Ausbau der Stadtbahn-Haltestelle im Bereich der Limmerstraße, Hannover
- Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans pro Klima
- Neustrukturierung des Großraum-Verkehr-Hannover (GVH)
- Moderate und kundenfreundliche Tarifgestaltung im GVH
- Stadtbahnverlängerung nach Hemmingen

Bericht der Arbeitsgruppe Verkehr | 2009
von Karlheinz Mönkeberg (Sprecher der AG Verkehr)
Mobilität für alle erhalten und ausbauen
Die Region Hannover verfügt über einen leistungsfähigen, kundenfreundlichen und preisgünstigen öffentlichen Personennahverkehr.
Wir wollen uns dafür einsetzen, dass diese Qualität auch weiterhin erhalten bzw. ausgebaut wird.
Menschen mit Behinderungen muss die Teilnahme am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.
Die Weiterführung des behindertengerechten Ausbaus des ÖPNV steht dabei im Vordergrund. 2008 wurden u.a. die Hochbahnsteige Schünemannplatz und Am Sauerwinkel fertig gestellt. Die zügige Realisierung der noch ausstehenden Hochbahnsteige muss vorangetrieben werden.
Das betrifft ebenso die Nachrüstung der Tunnelstationen mit Aufzügen. Auf die behindertengerechte Ausstattung von Bussen und Bahnen richten wir unser besonderes Augenmerk.
Das Stadtbahnsystem soll trotz der knappen Haushaltsmittel weiter ausgebaut werden (Misburg-Nord).
Die Sondertarife Nienburg und Hildesheim wurden in den GVH-Regionaltarif integriert.
Die Einführung eines Gemeinschaftstarifes für die Metropolregion Hannover - Braunschweig - Göttingen - Wolfsburg soll weiterhin geprüft werden.
Nach dem Niedersächsischen Nahverkehrsgesetz ist die Region Hannover verpflichtet, im Fünfjahresabstand einen Nahverkehrsplan vorzulegen. Angesichts starker finanzieller Einschränkungen steht die Steuerung der Qualität und Quantität des Verkehrsangebotes im Vordergrund. Aus diesem Grund war die Aufstellung des NVP 2008 einer der Schwerpunkte unserer Arbeit.
Der zwischen der Region Hannover und der üstra geschlossene Partnerschaftsvertrag „vitale üstra 2020“ dient der Zukunftssicherung der üstra und erhält für die Region Hannover eine umfassende und dauerhafte finanzielle Entlastung sowie mehr Transparenz und Steuerungsmöglichkeit.
Die Fahrgastrechte sollen durch Garantien für Kundinnen und Kunden gestärkt und ein Programm zur Sicherheit und Sauberkeit an sämtlichen Haltestellen entwickelt werden. Die Sanierung der Kreisstraßen und der Radwege (incl. Ausschilderung) soll trotz der angespannten Haushaltslage auch weiterhin nicht vernachlässigt werden.
Der Bau bzw. Ausbau von parallel zu Schienenverbindungen/ S-Bahnsträngen laufenden Straßen wird von uns aus ökologischen Gründen abgelehnt. Die Erreichbarkeit von touristischen Attraktionen sowie die Einbindung bestimmter Freizeiteinrichtungen in den Nahverkehr ist ein weiteres politisches Ziel.

