18.06.2010 - Pressemitteilung - Stadt Gehrden kann auf uns zählen: Finanzielle Beteiligung an der Altlastsanierung gesichert
„Die Stadt Gehrden wird nicht alleine gelassen! Wir plädieren für eine Drittelung der Kosten für die Sanierung der Hausmülldeponie der Stadt an der Ditterker Straße auf dem Gelände der alten Badeanstalt , an der sich der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover mit maximal 800.000,- € beteiligt“, stellt Wilhelm Behne, Sprecher der AG Abfallwirtschaft in der SPD-Regionsfraktion, fest. „Das ist mehr als fair“.
Allen politischen Entscheidungsträgern sei die besonders prekäre Situation auf dem Gelände der früheren Hausmülldeponie in Gehrden bekannt. Durch illegale Ablagerungen von Sondermüll zieht mittlerweile eine mit chlorierten Kohlenwasserstoffen verunreinigte Grundwasserfahne in Richtung Ditterke. Die Kosten für die Beseitigung dieser von Unbekannten vor ca. 40 Jahren verursachten Altlast muss nun die Stadt Gehrden übernehmen. Glücklicherweise bestehe die Möglichkeit einer Mitfinanzierung gemäß § 12 des Nieders. Abfallgesetzes, sodass der hoch defizitäre Regionshaushalt nicht weiter in Anspruch genommen werden muss.
„Das ist aus unserer Sicht eine Einzelfallentscheidung, die daran gebunden ist, dass die Stadt Gehrden ihre Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes Hannover zurückzieht“.
„Natürlich setzen wir darauf, dass sich auch das Land Niedersachsen -und in der Hinsicht hat ja auch Dr. Max Matthiesen (MdL) Mut gemacht- entsprechend beteiligt, sodass letztlich bei der Stadt Gehrden lediglich ein Drittel der prognostizierten Kosten verbleibt“, ergänzt der SPD-Fraktionsvorsitzende, Bodo Messerschmidt.